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Start des Großprojekts AWW 2025

Start des Großprojektes AWW 2025

Aluminium-Werke Wutöschingen investieren in die Zukunft des Standortes

Wutöschingen (02.10.2019)
Die Aluminium-Werke Wutöschingen AG & Co. KG (AWW) investieren mit einem millionenschweren Investitionsprogramm in die Zukunft ihres Standortes am Hochrhein. Bis 2025 soll der nächste Quantensprung zum integrierten, hochmodernen Aluminiumwerk abgeschlossen sein, erklärt Vorstandsvorsitzender Frank Aehlen das Ziel des mittelständischen, in der 5. Generation geführten Familienunternehmens. „Mit dem Großprojekt AWW 2025 hebt das Unternehmen sein Engagement für eine nachhaltige, ressourcenschonende Produktion am Standort auf die nächste Stufe und gibt in Zeiten eines konjunkturellen Abschwungs - ganz im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens - ein weiteres, starkes Bekenntnis zum Standort Deutschland und Wutöschingen ab“, erklärt Vorstandsvorsitzender Frank Aehlen.

Das Familienunternehmen entwickelt und fertigt seit mehr als hundert Jahren innovative Aluminiumprodukte für unterschiedliche Abnehmerindustrien im In- und Ausland. Neben den Kernmärkten Bauindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik, Verkehrstechnik, Automobil fokussiert AWW auf Zukunftstechnologien, die zum Beispiel in der Elektromobilität eingesetzt werden.

Bau einer neuen 12-Zoll Strangpresslinie

Bis zur geplanten Inbetriebnahme im 4. Quartal 2020 werden im ersten Schritt über 20 Millionen Euro in die Erweiterung der Systemkomponentenfertigung um ein neues Logistikzentrum sowie den Bau einer neuen 12-Zoll-Strangpresslinie mit einer Presskraft von 45 MN in einem dafür neu errichteten, zentralen Presswerk investiert. Das neue Presswerk fungiert laut Aehlen zukünftig als „neues Herz und Taktgeber“ des integrierten Werksverbundes. Durch das neue Werkslayout kann AWW Synergien heben und innerbetriebliche Logistikprozesse weiter optimieren.


Spatenstich für Inbetriebnahme im 4. Quartal 2020

Gemeinsam mit Bürgermeister Georg Eble fand der Spatenstich für die neue Systemkomponenten-Logistikhalle statt.

spatenstich

Von links nach rechts: Paul Happle (Geschäftsleitung Produktion Pressfabrikate), Heiko Maier (Vorstand), Frank Aehlen (Vorstandsvorsitzender), Thomas Jehle (Leitung Werksplanung und Instandhaltung), Georg Eble (Bürgermeister Wutöschingen), Ferhat Orak (Betriebsratsvorsitzender)

Erweiterung der Weiterverarbeitungs- und Logistik-Kapazitäten

„Mit der zukunftsweisenden Investition in eine neue Strangpresslinie und in die Erweiterung der Weiterverarbeitungs- und Logistik-Kapazitäten können wir unsere Kunden künftig noch besser mit qualitativ hochwertigen, nachhaltig innovativen Aluminium-Lösungen aus einer Hand bedienen“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Aehlen. Der Einsatz hochmoderner, energieeffizienter Fertigungstechnologien reduziert den internen Ressourceneinsatz und eröffnet AWW Kunden insbesondere durch eine deutliche Erhöhung der spezifischen Presskraft und die Verbreiterung des Legierungsspektrums neue Möglichkeiten für die Entwicklung materialeinsatzoptimierter Leichtbaulösungen.


Nachhaltige Lösungen aus Aluminium

Nachhaltiges Wirtschaften bringe AWW, seinen Kunden und auch der Umwelt bedeutende Vorteile, betont der Vorstandsvorsitzende: „Aluminium ist Teil der Lösung, nicht des Problems.“ Aluminium ist ein umweltschonender Werkstoff, der fast ohne Qualitätsverluste endlos recycelt werden kann. AWW hat die Recycling-Kompetenz in den eigenen Gießereien kontinuierlich ausgebaut und erreicht z.B. bei der eigenen Pressbolzenherstellung (inklusiver Berücksichtigung eigener Prozessschrotte) schon heute Recyclingeinsatzquoten von über 90 Prozent. „Mit dem Investitionsprogramm AWW 2025 gehen wir den Weg, Regelkreise vor Ort und zu unseren Kunden auf kürzestem Weg zu schließen konsequent weiter und werden eine noch höhere Wertschöpfungstiefe erreichen“, so Aehlen.


Aluminium-Werke Wutöschingen

AWW deckt mit zwei Gießereien, einer Butzenfertigung, einem eigenen Strangpresswerk sowie weiteren Strangpresskapazitäten beim Schwesterunternehmen Richter Aluminium GmbH (Schutterwald), einer mechanischen Weiterverarbeitung und Oberflächenveredelungskapazitäten (Tochtergesellschaft König Metallveredelung GmbH, Lauchringen) die gesamte Aluminium-Wertschöpfungskette vom hocheffizienten Recycling bis zu fertigen Komponenten, die gemeinsam mit den Kunden entwickelt werden, ab.
Das Unternehmen produziert hochwertige Aluminiumprofile und -Komponenten und ist Markt- und Technologieführer bei der Butzenherstellung. Die jährliche Fertigungs-Kapazität liegt bei 35.000 Tonnen Strangpressprodukten, 30.000 Tonnen Aluminiumbutzen sowie 35.000 Tonnen Stranggussvormaterial.

Start des Großprojekts AWW 2025
News vom:
02.10.2019